As-salamu alaikum und herzlich willkommen auf der Internetpräsenz
des Liberal-Islamischen Bundes e.V.


Aktuelle Meldung

Misshandlung von Flüchtlingen

Pressemitteilung

18. Mai 2015

Mit Entsetzen und Empörung hat der Liberal-Islamische Bund die Misshandlung von Flüchtlingen in einer Station der Bundespolizei in Hannover zur Kenntnis genommen.

Menschen, die in unserem Land Zuflucht suchen gerade vor solchen und anderen Gräueltaten, erleben nun weiterhin, in vermeintlicher Sicherheit, einen solchen Albtraum. Die Art der Taten lässt den eindeutigen Rückschluss auf Islamfeindlichkeit bis hin zu Islamhass zu. Die Grundlagen dafür werden seit Jahren auch durch öffentliche Diskussionen gelegt und im Alltag zeigen sie sich dann unter anderem auf diese abscheuliche Art und Weise. Deshalb sind insbesondere Politik und Behörden unserer Auffassung nach in doppelter Hinsicht gefordert:

Einmal muss es eine lücken– und vorbehaltlose Aufklärung der Vorfälle geben, zum anderen aber ist es mehr als dringend notwendig gerade im öffentlichen Dienst und vor allem bei der Polizeiausbildung, interkulturelle und interreligiöse Kompetenz als Voraussetzung für eine Einstellung geltend zu machen. Sadistisch veranlagte Menschen mit Hang zum Hass gegen ethnische oder religiöse Gruppierungen gehören nicht in den öffentlichen Dienst und schon gar nicht von unseren Steuergeldern bezahlt!

Der Vorstand




Unser neuestes Projekt:

Extrem out - gemeinsam gegen Salafismus

5. September 2014

Am 02.09.2014 wurde mit einer Auftaktveranstaltung der offizielle Startschuss für das im Herbst 2014 in Dinslaken stattfindende Projekt „extrem out“ gegeben. Die islamische Religionspädagogin, Lamya Kaddor, und der Sozialarbeiter, Ali Kaya, stellten das Projekt „extrem out“ der interessierten Öffentlichkeit vor.

Der Stellvertretende Bürgermeister der Stadt Dinslaken, Eyyüp Yildiz, hob die Notwendigkeit eines nachhaltigen Projektes gegen Extremismus, speziell gegen die salafistische Szene in Dinslaken, hervor: „Wir unterstützen und freuen uns, dass man sich hier der salafistischen Herausforderung stellen will. Das Problem ist, dass sich einige wenige junge Menschen von der deutschen Gesellschaft entfremden. Sie suchen nach Identifikation auch außerhalb der Familie und dem Freundeskreis, die aber scheitert. Mithilfe des Projektes „extrem-out“ kann einer möglichen Entfremdung und Abdriften ins Extreme entgegen gegangen werden.“

Das Ziel des Projektes, so Lamya Kaddor, ist, den Salafismus als politische Ideologie kritischer zu betrachten und die Jugendlichen auf eine heterogene, moderne Gesellschaft vorzubereiten. Dabei liegt die besondere Herausforderung darin, sich als männliche Jugendliche mit zwei muslimischen Theologinnen im Gespräch über wichtige religiöse und gesellschaftsrelevante Themen auseinanderzusetzen.

Extrem out

Ein Medienbericht hierzu finden Sie hier.




... weitere Mitteilungen erhalten Sie unter "Aktuelles"

.