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des Liberal-Islamischen Bundes e.V.


Aktuelle Meldung

Vorsitzende des Liberal-Islamischen Bundes e.V. spricht bei Kölner Demo gegen Rechts vor mehr als 15.000 Menschen

Pressemitteilung

16. Dezember 2014

Am 14.12.2014 zeigten die Menschen in Köln Flagge gegen Rechts. Unter dem Motto "Du bes Kölle" demonstrierten mehr als 15.000 Menschen (eigentlich hatten die Veranstalter nur mit 10.000 gerechnet) in der Innenstadt gegen jegliche Form von Rassismus und Extremismus. Neben OB Jürgen Roters war auf der Schlusskundgebung in der Nähe des Ebertplatzes versammelt, was in Köln Rang und Namen hat. Der Kabarettist Jürgen Becker setzte sich gewohnt kritisch auch mit dereigenen Stadt auseinander, ähnlich sein Kollege Fatih Cevikkollu, der an die Anschläge von Solingen und Mölln erinnerte. Bekannte Kölner Musiker wie Eko fresh, der türkisch - kölsche 'Prinz' Oshan von der Stunksitzung, Tommy Engel und Wolfgang Niedecken, sowie ebenso berühmte Kölner Bands wie die Höhner, Brings, Kasalla, Zeltinger und die Black Föös u.v.a., alle waren da. Engel hatte sogar den Text seines Songs 'Du bes Kölle', um einige Zeilen erweitert.

Kurz vor dem bewegenden Finale trat auch die LIB-Vorsitzende Lamya Kaddor vor die Mikrofone. Die Ankündigung als 'die bekannte Islamistin' (ein Fauxpas des Moderators Stankowski) konterte sie schlagfertig damit, indem sie sagte, genau das sei sie nicht, sonst würde sie sicher nicht auf dieser Bühne stehen. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, die bis zuletzt friedlich verlief und die durch die LIBler auf der Bühne und im Publikum einen weiteren bunten Klecks hinzubekam.

Hier finden Sie die gesamte Rede von Lamya Kaddor.

Der Vorstand




Unser neuestes Projekt:

Extrem out - gemeinsam gegen Salafismus

5. September 2014

Am 02.09.2014 wurde mit einer Auftaktveranstaltung der offizielle Startschuss für das im Herbst 2014 in Dinslaken stattfindende Projekt „extrem out“ gegeben. Die islamische Religionspädagogin, Lamya Kaddor, und der Sozialarbeiter, Ali Kaya, stellten das Projekt „extrem out“ der interessierten Öffentlichkeit vor.

Der Stellvertretende Bürgermeister der Stadt Dinslaken, Eyyüp Yildiz, hob die Notwendigkeit eines nachhaltigen Projektes gegen Extremismus, speziell gegen die salafistische Szene in Dinslaken, hervor: „Wir unterstützen und freuen uns, dass man sich hier der salafistischen Herausforderung stellen will. Das Problem ist, dass sich einige wenige junge Menschen von der deutschen Gesellschaft entfremden. Sie suchen nach Identifikation auch außerhalb der Familie und dem Freundeskreis, die aber scheitert. Mithilfe des Projektes „extrem-out“ kann einer möglichen Entfremdung und Abdriften ins Extreme entgegen gegangen werden.“

Das Ziel des Projektes, so Lamya Kaddor, ist, den Salafismus als politische Ideologie kritischer zu betrachten und die Jugendlichen auf eine heterogene, moderne Gesellschaft vorzubereiten. Dabei liegt die besondere Herausforderung darin, sich als männliche Jugendliche mit zwei muslimischen Theologinnen im Gespräch über wichtige religiöse und gesellschaftsrelevante Themen auseinanderzusetzen.

Extrem out

Ein Medienbericht hierzu finden Sie hier.



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