As-salamu alaikum und herzlich willkommen auf der Internetpräsenz
des Liberal-Islamischen Bundes e.V.


Aktuelle Meldung

'Id Mubarak - Grußwort zum Ramadanende 2015

17. Juli 2015

Liebe Geschwister im Islam,
as-salamu alaikum wa-rahmatullahi wa barakatuhu,

Der Liberal Islamische Bund wünscht allen Musliminnen und Muslimen ein gesegnetes ’Id-ul-fitr.

Deshalb bitten wir alle, gerade auch beim Festgebet, an all diese Mitmenschen zu denken und Gott für alle um Kraft und Mut zu bitten. Kraft, die Umstände zu ertragen und Mut, trotzdem weiter für ein friedvolles Miteinander einzutreten.

Wir appellieren an alle Musliminnen und Muslime jedem Menschen mit Respekt zu begegnen und der Barmherzigkeit Gottes auch im eigenen Herzen einen Platz einzuräumen.

In besonderer Weise erinnert uns der Qur’an mit dem Beispiel des Propheten Muhammad (sas) daran, wo es heißt:

"Und in Anbetracht der Barmherzigkeit Gottes warst du (Muhammad) sanft zu ihnen; wärst du aber rauh und harten Herzens gewesen, so wären sie dir davongelaufen." …. (3:159)

In diesem Sinne wünschen wir friedvolle Festtage.

Der Vorstand




Terroranschläge

Pressemitteilung

28. Juni 2015

Der Liberal Islamische Bund e.V. ist entsetzt und empört über die Verbrechen, die in Frankreich, Tunesien und Kuwait einmal wieder angeblich im Namen des Islam in so unglaublich brutaler Weise durchgeführt wurden. Wir verurteilen nicht nur die Gewalttaten, sondern auch die damit verbundenen Versuche, das friedliche Zusammenleben der Menschen in den jeweiligen Ländern, aber auch weltweit zu zerstören.

Wir empfinden es in besonderem Maß perfide, dass die Taten im Monat Ramadan verübt wurden, der für uns Musliminnen und Muslime eine Zeit der Besinnung sein sollte. Wir fordern alle Menschen guten Willens auf, sich nicht in eine feindliche Stimmung gegeneinander drängen zu lassen, sondern besonnen, aber bestimmt, gegen den Terror gemeinschaftlich vorzugehen.

Der Vorstand




Unser neuestes Projekt:

Extrem out - gemeinsam gegen Salafismus

5. September 2014

Am 02.09.2014 wurde mit einer Auftaktveranstaltung der offizielle Startschuss für das im Herbst 2014 in Dinslaken stattfindende Projekt „extrem out“ gegeben. Die islamische Religionspädagogin, Lamya Kaddor, und der Sozialarbeiter, Ali Kaya, stellten das Projekt „extrem out“ der interessierten Öffentlichkeit vor.

Der Stellvertretende Bürgermeister der Stadt Dinslaken, Eyyüp Yildiz, hob die Notwendigkeit eines nachhaltigen Projektes gegen Extremismus, speziell gegen die salafistische Szene in Dinslaken, hervor: „Wir unterstützen und freuen uns, dass man sich hier der salafistischen Herausforderung stellen will. Das Problem ist, dass sich einige wenige junge Menschen von der deutschen Gesellschaft entfremden. Sie suchen nach Identifikation auch außerhalb der Familie und dem Freundeskreis, die aber scheitert. Mithilfe des Projektes „extrem-out“ kann einer möglichen Entfremdung und Abdriften ins Extreme entgegen gegangen werden.“

Das Ziel des Projektes, so Lamya Kaddor, ist, den Salafismus als politische Ideologie kritischer zu betrachten und die Jugendlichen auf eine heterogene, moderne Gesellschaft vorzubereiten. Dabei liegt die besondere Herausforderung darin, sich als männliche Jugendliche mit zwei muslimischen Theologinnen im Gespräch über wichtige religiöse und gesellschaftsrelevante Themen auseinanderzusetzen.

Extrem out

Ein Medienbericht hierzu finden Sie hier.




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